JALAL GHOLAMI · Facharzt für Innere Medizin & Pneumologie
Sportmedizin · Ernährungsmedizin · Schlafmedizin

ALLERGIETESTUNGEN

Führen Sie einen unkomplizierten Allergietest durch

Etwa ein Viertel aller Einwohner in Deutschland – nämlich ungefähr 20 Millionen Menschen – leidet unter Allergien. Die Häufigsten allergischen Beschwerden werden durch Pollen (Bäume oder Gräser), Hausstaubmilben ,Tierallergene (z.B. Katze, Hund oder Pferd) oder Schimmelpilze ausgelöst.
Die Auslöser führen in den Schleimhäuten der oberen und unteren Atemwege zu Entzündungsreaktionen, welche zu typischen Beschwerden wie Schnupfen, Husten oder Atemnot führen. Auch die Bindehäute der Augen sind häufig mit betroffen.
Wenn Sie unklare Atembeschwerden haben werden wir zunächst im ärztlichen Gespräch die Wahrscheinlichkeit für Allergien prüfen. Anschließend stehen uns verschiedene allergologische Testverfahren zur Verfügung.
Sind als Ursache Ihrer Beschwerden Allergien festzustellen können die Beschwerden durch eine Hyposensibilisierungstherapie behandelt werden.

Allergien per Blutuntersuchung bestimmen

Die allergische Sensibilisierung gegen Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare und mehr lässt sich auch durch das Blut bestimmen. Wir führen hierzu eine venöse Blutentnahme durch. Anschließend wird im Labor das spezifische IgE auf die zu untersuchenden Antigene bestimmt. Als Vorgabe der kassenärztlichen Vereinigung ist festgelegt, dass maximal auf 8 Antigene pro Quartal untersucht werden darf.   

Wichtig ist, dass eine nachgewiesene Sensibilisierung nicht zwangsläufig eine Allergie auf dieses Antigen bedeutet. Hierzu ist immer die Korrelation mit tatsächlichen Beschwerden zu bewerten.

Hauttest: der Pricktest

Ein paar kleine Einstiche, mehr nicht: der Pricktest ist das am häufigsten angewendete Hauttest-Verfahren. Auf gesunder Haut, meist am Unterarm, tragen wir winzige Tropfen von Allergen-Lösungen auf und stechen diese mit einer winzigen Nadel durch die Haut hindurch. Es ist weit weniger schlimm, als es sich anhört – und das Ergebnis nach gut einer Viertelstunde schon sichtbar.

Bei einer allergischen Reaktion bildet die Haut an der eingestochenen Stelle Quaddeln aus. Je größer die Quaddeln sind, desto höher ist die sogenannte Bereitschaft zur Allergie vorhanden, die in diesem Stadium der Untersuchung noch „Sensibilisierung“ genannt wird. Durch Kontrollen wird der Test verifiziert.

Wichtig ist, dass eine nachgewiesene Sensibilisierung nicht zwangsläufig eine Allergie auf dieses Antigen bedeutet. Hierzu ist immer die Korrelation mit tatsächlichen Beschwerden zu bewerten.

Einige Medikamente müssen im Voraus abgesetzt werden um den Test unverfälscht durchführen zu können. Beispielsweise müssen  Antihistaminika 5 Tage vorher und einige Antidepressiva sogar 3 Wochen vorher abgesetzt werden, wenn Ihr Gesundheitszustand es zulässt.

Wenn Sie unsicher sind fragen Sie das Praxisteam LungeVital unter 040/4908160

Hyposensibilisierungs­therapie

Ob Pollen oder andere Allergene – wichtig ist es, bei einer Allergie rasch mit einer Hyposensibilisierungstherapie zu beginnen; es handelt sich dabei um nichts anderes als eine Allergie-Impfung. Dabei wird versucht, die Überreaktion des Immunsystems zu bekämpfen, mit dem Ziel, den Körper an die Allergene zu gewöhnen.

Dabei verabreichen wir Ihnen regelmäßig die entsprechenden Allergene, als Spritzen, Tropfen oder Tabletten. Die Therapiedauer beträgt in der Regel 3 Jahre. Nur so lässt sich die Ursache der Allergie behandeln. Allerdings müssen Sie dafür Geduld und Durchhaltewillen mitbringen. Rufen Sie uns an unter 0 40 / 4908 160, wenn Sie Fragen zu Allergietests und zur Hyposensibilisierung haben oder gleich einen Termin bei uns vereinbaren möchten.